Ende November kam die erweiterte Arbeitsgruppe Ortsplanung ein drittes und voraussichtlich letzte Mal zusammen. Nachdem die bisherigen zwei Workshops eher abstrakte, übergeordnete Themen beinhalteten, wurde es endlich konkret und die Entwürfe von Zonenplan und Baureglement konnten besprochen werden. Der Workshop zeigte auf, dass die Ortsplanung auf guten Weg ist.

Ende des letzten Jahres hat der Gemeinderat den Richtplan, das Konzept der räumlichen Entwicklung und den Masterplan Innenentwicklung der öffentlichen Mitwirkung unterbreitet und zur Vorprüfung beim Kanton eingereicht. Die Ergebnisse aus diesen beiden Prüfverfahren flossen in der Folge in die Planungsinstrumente ein, welche die Grundlage für die Erstellung eines Entwurfs von Baureglement und Zonenplan bildeten. In mehreren Sitzungen arbeitete eine Kerngruppe, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates sowie Mitarbeitenden der Bauverwaltung und des Raumplanungsbüros diese sogenannten Rahmennutzungspläne aus und unterbreitete sie der erweiterten Arbeitsgruppe. Nach einer Vorbereitungszeit von rund zehn Tagen diskutierten die Teilnehmenden am 25. November die beiden Entwürfe intensiv in Kleingruppen und im Plenum. Die Diskussionen förderten die eine oder andere Ungenauigkeit oder Unsicherheit zu Tage oder warfen Fragen auf, die nicht so leicht zu beantworten sind. Diese dienen jetzt als Grundlage für einen letzten Feinschliff, bevor sich dann der Gemeinderat als Gesamtgremium ein erstes Mal damit befasst. Zeigt sich der Gemeinderat einverstanden, kann dann wohl im ersten Halbjahr 2025 das Mitwirkungsverfahren bei der Bevölkerung stattfinden. Der Workshop Ende November hat aufgezeigt, dass die Ortsplanung auf einem guten Weg ist, zumal sich alle Angehörigen der erweiterten Arbeitsgruppe mit den Entwürfen zufrieden zeigten.