Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, kommt Holz als Heizmittel wieder vermehrt zum Einsatz. Die folgenden Informationen helfen, Rauch und den Ausstoss von Schadstoffen zu minimieren.

Damit das Anfeuern ohne viel Rauch und Gestank gelingt, empfiehlt es sich, das Brennholz locker in den Ofen zu stapeln. Das Anfeuerholz wird oben auf den Holzstapel platziert und angezündet. So brennt das Holz dann von oben nach unten ab. Die entstehenden Gase verbrennen vollständig in der heissen Flamme, wodurch weniger Rauch und Schadstoffe entstehen. Ausserdem brennt das Feuer besser kontrolliert als beim Anzünden von unten. Die Methode funktioniert bei allen Holzöfen mit dem Rauchabzug oben im Feuerraum. Das sind z. B. Cheminées, Kaminöfen, Speicheröfen (wie Kachel- oder Specksteinöfen) und auch Holzherde. Bei Fragen können Sie Ihren Kaminfeger kontaktieren.

Benötigt werden:

  • Trockenes Brennholz, das genau in Ihren Ofen passt.

  • Anfeuerholz: Vier trockene Tannenscheite, ca. 20 cm lang und etwa 3 x 3 cm dick.

  • Eine handelsübliche Anzündhilfe.

Vorgehensweise:

  • Öffnen Sie die Frischluftzufuhr und die Kaminklappe des Ofens.

  • Stapeln Sie das Brennholz locker in den Ofen. Sie können die Scheite kreuzweise, parallel oder stehend legen. Dünnere Scheite kommen oben hin.

  • Platzieren Sie das Anfeuerholz oben auf dem Holzstapel und entzünden es mit der Anzündhilfe.

  • Lassen Sie die Frischluftzufuhr und die Kaminklappe während des ganzen Abbrandes offen.