Immer wieder berichten Medien von Einbrüchen in Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Auch wenn in der Regel “nur” Bargeld oder Wertsachen gestohlen werden und der Sachschaden gering ist, hinterlässt ein solches Ereignis bei den Betroffenen tiefe Spuren. Ein Gefühl der Unsicherheit oder sogar Angst bleibt in der Regel für längere Zeit bestehen. Es gibt für die Bewohnerinnen und Bewohner jedoch verschiedene Massnahmen, die sie ergreifen können, um die Wahrscheinlichkeit von Einbrüchen in ihrer Wohnung zu reduzieren.
Einfache mechanische Mittel mindern die Einbruchgefahr bereits wesentlich. Bei der Wohnungstüre kann ein einhängbares Kettenzusatzschloss oder ein zweites Schloss bereits die Sicherheit erhöhen. Daneben kann eine Alarm- oder eine Videoüberwachungsanlage einen Einbrecher so abschrecken, dass er ohne einen Eindringungsversuch wieder verschwindet. Dafür kann auch schon eine Aussenbeleuchtung mit Bewegungssensor genügen. Auch eine oder mehrere Zeitschaltuhren, welche die Beleuchtung oder den Fernseher ein- und ausschalten, erwecken den Eindruck, als sei jemand zu Hause. Die meisten Einbrecher sind keine spezialisierten Profis, sondern gelegenheitsorientierte Kleinkriminelle, die mit einfacher Ausrüstung ihr Glück versuchen. Deshalb ist es wichtig, dass die bestehenden Sicherheitsmittel auch genutzt sind und den Einbrechern möglichst wenig Gelegenheit zum Eindringen geboten wird: Türen und Fenster sollen vor allem in der Abendzeit geschlossen sein und die Alarmanlage ist eingeschaltet, wenn man das Haus verlässt. Auch nachbarschaftliche Unterstützung ist sehr wirksam. Schliesslich sehen vier wachsame Augen mehr als zwei. Ein unbekanntes Fahrzeug, das in der Nachbarschaft herumfährt, oder eine vermeintliche Bettlerin kann ein Ausspionieren bedeuten. Hier lohnt sich auch eine Kontaktaufnahme mit der Polizei.


