Psychische Erkrankungen sind weit verbreitet und verursachen viel Leid und hohe Kosten. Die Präventionskampagne «Wie geht’s dir?» möchte das Thema enttabuisieren und Abhilfe schaffen. Das gelbe Sitzbänkli beim Gemeindehaus ist Teil der Kampagne und soll helfen, das eigene Wohlbefinden zu thematisieren und sich bei Bedarf helfen zu lassen.

Jeder zweite Mensch leidet im Laufe seines Lebens einmal an einer psychischen Störung. Das ist sowohl für die Betroffenen wie auch für ihre Angehörigen mit viel Leid verbunden, führt zu Arbeitsausfällen und Gesundheitskosten. Psychische Probleme, Depressionen, Ängste usw. sind für Aussenstehende (meist) nicht sichtbar. Sie spielen sich im Kopf der Betroffenen als Gefühle und Gedanken ab und können sich – unbehandelt – unter anderem in psychischen Krankheitsbildern manifestieren. Es lohnt sich darum, in die Prävention von psychischen Erkrankungen und die Förderung der psychischen Gesundheit zu investieren. Das Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit mit der Trägerschaft aus den Kantonen St. Gallen, beider Appenzell sowie dem Fürstentum Liechtenstein hat deshalb eine Präventionskampagne lanciert: Im Rahmen dieser stellt es den Gemeinden auffällige gelbe Sitzbänkli mit der Aufschrift «Wie geht's dir?» zur Verfügung. Diese sollen die Menschen dazu einladen, miteinander über ihr Wohlbefinden zu sprechen. An der Seite des Bänklis ist jeweils eine Box angebracht, in der Broschüren der Kampagne «Wie geht's dir?» mit konkreten Informationen und Tipps zu finden sind. Ziel der Aktion ist, die psychische Gesundheit zu thematisieren und zu fördern, Tabus im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen abzubauen sowie den Austausch zwischen Fachstellen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zu stärken.

Weiterführende Informationen rund um das Thema psychische Gesundheit/Erkrankungen auf der Webseite der Kampagne «Wie geht's dir?» (www.wie-gehts-dir.ch) zu finden.