Während im Winter höchstens die Eisblumen aufblühen, sorgen bereits ab Februar die ersten frühblühenden Pflanzen für Frühlingsgefühle. Dank der gespeicherten Nährstoffe in der Zwiebel können diese sich bereits früh entwickeln. Die Abteilung Werke hat in verschiedenen Rabatten Zwiebeln von Frühblühern gepflanzt.
In der Kaltgrauen Jahreszeit von Dezember bis im Februar gibt es nur wenige bereits blühende Sträucher. Auch die klassischen Blumen sind während des Winters in der Natur nicht zu finden. Doch schon bald sorgen die ersten frühblühenden Pflanzen für Frühlingsgefühle. Sobald der Schnee schmilzt und die Sonne den Boden erwärmt, treiben sie aus. Schneeglöckchen und Krokusse sind die ersten Blumen, welche als Frühlingsboten erblühen. Doch wie ist das möglich? - brauchen doch die meisten Blumen deutlich längere Wachstumsphasen bis die ersten Blüten erscheinen. Die unterirdischen Speicherorgane, die sogenannten Zwiebeln, ermöglichen den Krokussen, Schneeglöckchen aber auch den Tulpen und Narzissen das frühzeitige Austreiben und Blühen. Die Pflanzen überdauern den Sommer und Winter als Zwiebel, die alle notwendigen Nährstoffe und Wasser speichert. Dies ermöglicht die Bildung der Triebe, sobald die Temperaturen steigen. Nach der Blüte werden die Nährstoffe wieder in die Zwiebel eingezogen und die Pflanze verschwindet von der Oberfläche, bis zum nächsten Austrieb im Frühjahr. Die Abteilung Werke hat verschiedene Rabatten in der Grünstadt Degersheim im Herbst mit Blumenzwiebeln bepflanzt. Sobald es wärmer wird, zeigt sich die bunte Farbenpracht und sorgt hoffentlich für warme Frühlingsmomente bei der Bevölkerung.


