Anfang April ist der Goldschakal in der Innerschweiz gesichtet worden. Matthias Müller, der Wildhüter für Flawil und Degersheim, ordnet die Situation für die Region ein. Anfang April ist der Goldschakal in der Innerschweiz gesichtet worden. Matthias Müller, der Wildhüter für Flawil und Degersheim, ordnet die Situation für die Region ein.
Der Goldschakal ist ein mittelgrosses Raubtier, das grösser als ein Fuchs und kleiner als ein Wolf ist. Er hat ein goldbraunes Fell, und spitze Ohren. Im Vergleich zu einem Fuchs hat der Goldschakal einen deutlich kürzeren Schwanz und braune Rückseiten der Ohren (beim Fuchs sind sie schwarz). Goldschakale sind anpassungsfähig und leben in verschiedenen Lebensräumen. Sie sind hauptsächlich im Mittelland oder im Flachland vorzufinden. Als opportunistische Jäger fressen sie von kleinen Säugetieren bis zu Früchten alles. Von der Grösse her können Goldschakale auch Rehe oder theoretisch auch kleine Nutztiere reissen. Solche Fälle sind jedoch selten. In der Region Flawil/Degersheim wurde bis anhin keine Sichtung gemeldet. Ein Vorkommen ist jedoch jederzeit möglich, da sie regelmässig aus dem Osten in die Schweiz einwandern. Goldschakale gelten, da sie auf natürliche Weise in die Schweiz einwandern, als einheimische Tierart und sind gemäss eidgenössischer Jagdverordnung geschützt.


