Die Aufführung der Messe «Missa Gaia» unter der Leitung des Komponisten Peter Roth zog viele Besucherinnen und Besucher in die katholische Kirche Degersheim. Die mittlerweile 22. Ausgabe des Dreikoenigskonzerts hat für einen ersten kulturellen Höhepunkt im Jahr 2023 gesorgt.
Bereits seit dem Jahr 2000 findet in der St. Jakobus-Kirche in Degersheim jeweils zu Jahresbeginn das Dreikönigskonzert statt. Wer für die 22. Ausgabe einen Sitzplatz ergattern wollte, war gut beraten, sich frühzeitig in der Kirche einzufinden. Mit Peter Roth gab sich schliesslich ein überregional bekannter Musiker die Ehre, der als Publikumsmagnet bekannt ist. So fanden nicht alle Besucherinnen und Besucher einen Sitzplatz und verfolgten die Aufführung schliesslich stehend in den Gängen oder auf der Empore. Nach Beginn des Konzerts wurde dem Publikum rasch klar, dass sich das lange Warten gelohnt hat. Peter Roth, langjähriger Musiker, Komponist, Chorleiter und Dirigent hat mit «Missa Gaia» ein musikalisch wie inhaltlich ein überzeugendes Werk geschaffen, welches die Zuhörerinnen und Zuhörer rasch in seinen Bann gezogen hat. Die Aufführenden, bestehend aus drei Sängerinnen, dem Projektchor St. Gallen, dem Streichensemble Geschwister Küng sowie dem Perkussionisten Tony Majdalani wussten mit einer einwandfreien Performance zu überzeugen. Peter Roths Vorliebe für kulturelle Vielfalt in der Musik war an der Auswahl der Instrumente ersichtlich. Nebst den Streichinstrumenten wie Violine, Cello und Kontrabass waren auf der Bühne auch das alpenländische Hackbrett sowie exotische Perkussionsinstrumente wie Djembe, Hang und Berembao zu finden. Diese Mischung, gepaart mit Klangeinspielungen von Naturgeräuschen und Tierstimmen, sorgte für abwechslungsreiche Unterhaltung. Der Gründer und Organisator des Dreikönigskonzerts Josef Senn hat sich sehr über das grosse Publikumsinteresse an seiner Veranstaltung gefreut und wird auch für das Dreikönigskonzert im kommenden Jahr ein interessantes Programm auf die Beine stellen.


