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title: "Degersheim ist ab 2026 nicht mehr Grünstadt"
author: "Gemeinde-News Degersheim"
published: 2025-01-16
region: "Degersheim"
canonical_url: https://flawil-degersheim.regioticker.ch/article/16-01-25-degersheim-ist-ab-2026-nicht-mehr-grunstadt
publisher: RegioTicker
image: https://www.degersheim.ch/newsimg/thumb_1737015157_250117.png
---# Degersheim ist ab 2026 nicht mehr Grünstadt

**Der Gemeinderat hat Ende 2024 entschieden, das Grünstadt-Label nicht mehr zu erneuern. Finanzielle und organisatorische Gründe sprechen gegen eine Rezertifizierung der Gemeinde. Die Gemeindeverwaltung wird die bisherige Praxis in ökologischer und nachhaltiger Pflege jedoch im Sinne des Labels weiterführen.**

Der Gemeinderat hat Ende 2024 entschieden, das Grünstadt-Label nicht mehr zu erneuern. Finanzielle und organisatorische Gründe sprechen gegen eine Rezertifizierung der Gemeinde. Die Gemeindeverwaltung wird die bisherige Praxis in ökologischer und nachhaltiger Pflege jedoch im Sinne des Labels weiterführen.

Seit 2019 ist die Gemeinde Degersheim als "Grünstadt Schweiz" mit dem Bronze-Label zertifiziert. Der Gemeinderat hat in seinem Strategiepapier "Degersheim 2030" festgeschrieben, dass die Vorgaben aus dem Label «Grünstadt Schweiz» laufend umgesetzt werden sollen. Der Gemeinderat hat sich im Dezember 2024 mit der nun anstehenden ordentlichen Rezertifizierung auseinander gesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass er künftig auf das Label verzichten möchte. "Nebst der aktuell gelebten, Grünstadt-konformen Kernprozesse in Pflege und Unterhalt der Grünflächen der Gemeinde erfordert die erfolgreiche Rezertifizierung umfangreiche Anpassungen in weiteren Prozessen," erklärt Gemeindepräsident Andreas Baumann. "Diese betreffen die Gemeindeorganisation weit umfangreicher als bis anhin." Gemäss dem Massnahmenkatalog der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter (VSSG) betreffen die Anpassungen weitere Arbeitsprozesse in der Gemeindeverwaltung, die der Gemeinderat als nicht zielführend sieht. Für den Rat ist die ökologische und nachhaltige Arbeit in der Abteilung Werke wesentlich und legt deshalb auch künftig Wert darauf, dass die bisherige Praxis beibehalten wird. Das Label und die darin formulierten Ziele sind aus Sicht des Gemeinderats vor allem für grössere Gemeinden und Städte geeignet. Ebenfalls ist der Gemeinderat der Meinung, dass die entstehenden Kosten für die Rezertifizierung von rund 30'000 Franken angesichts der angespannten Lage eingespart werden sollten. Für Joël Eberth, Leiter der Abteilung Werke, ist der Entscheid des Gemeinderats nachvollziehbar: "Das ändert nichts an unserer Arbeitsweise. Unsere Arbeitsabläufe sind seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2019 auf eine ökologische und nachhaltige Pflege ausgerichtet und wir behalten das so bei."

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