Zu Beginn des Ausbruchs der Corona-Pandemie waren viele Anlässe und Veranstaltungen nicht durchführbar. Mittlerweile hat sich die Lage hinsichtlich Veranstaltungen etwas entspannt., Da nicht absehbar ist, wie lange die Einschränkungen noch andauern ist es nötig, teilweise andere Veranstaltungsformen zu finden. So zum Beispiel beim Warenmarkt, welcher statt des traditionellen Jahrmarkts durchgeführt wurde.

Am Sonntag 6. und Montag 7. September fand in Degersheim statt des traditionellen Jahrmarkts ein Warenmarkt statt. Die von vielen geschätzten Jahrmarktbeizli, welche vor allem von den Vereinen betrieben werden, hätten den Markt zu einer Grossveranstaltung mit über 1'000 Besuchern gemacht. Grossveranstaltungen waren Anfang September noch nicht erlaubt. Die Treffpunkte, mit Betrieb bis spät in die am Jahrmarktmontag geltende Freinacht hinein, machen aus dem Jahrmarkt ein Dorffest und ziehen viele Leute an. Es ist darum bedauerlich, dass darauf verzichtet werden musste. Da reine Warenmärkte vom Bundesrat aber bereits sehr früh wieder zugelassen wurden, fand immerhin ein Markt statt. Flanieren, einkaufen und eine Runde auf dem Karussell fahren war so möglich und bescherte vor allem den jüngeren Teilnehmenden einen jahrmarktähnlichen Tag. Dass die Gemeinde diesen Warenmarkt ermöglicht hat, war vor allem für die Markfahrenden von grosser Wichtigkeit. Aufgrund der zahlreichen abgesagten Märkte sind sie in ihrer Existenz bedroht und dankbar für jede Möglichkeit, ihrer Tätigkeit nachgehen zu können. Der Blick zurück zeigt auf, dass der Warenmarkt ein erfreulicher Anlass war, der vielen Freude bereitet hat und reibungslos verlief.