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title: "Badespass im Sommer: Besondere Vorsicht bei Flüssen und Seen"
author: "Gemeinde-News Degersheim"
published: 2024-06-20
region: "Degersheim"
canonical_url: https://flawil-degersheim.regioticker.ch/article/20-06-24-badespass-im-sommer-besondere-vorsicht-bei-flussen-und-seen
publisher: RegioTicker
image: https://www.degersheim.ch/newsimg/thumb_1718799104_symbolbild_seen.jpg
---# Badespass im Sommer: Besondere Vorsicht bei Flüssen und Seen

**In der Schweiz gibt es zahlreiche Seen, Flüsse und Weiher, welche im Sommer zum Baden und Abkühlen einladen. Doch beim Schwimmen in solchen Gewässern ist besondere Vorsicht geboten. Ein kurzer Ratgeber zum Baden und Schwimmen im Wildwasser und in Seen.**

In der Schweiz gibt es zahlreiche Seen, Flüsse und Weiher, welche im Sommer zum Baden und Abkühlen einladen. Doch beim Schwimmen in solchen Gewässern ist besondere Vorsicht geboten. Ein kurzer Ratgeber zum Baden und Schwimmen im Wildwasser und in Seen.

Rund 600 Badis in der Schweiz sorgen dafür, dass in der warmen Jahreszeit praktisch immer eine Abkühlmöglichkeit in der Nähe ist. Hinzu kommen rund 1500 Flüsse und Seen, welche sich je nach dem ebenfalls für einen Sprung ins kühle Nass eignen. Fliessende Gewässer bergen dabei aufgrund möglicher Strömungen, Schwallwasser oder unbekannter Tiefe gewisse Risiken, weshalb verschiedene Punkte beachtet werden sollen.

**Heisser Körper und kühles Wasser**

Fliessende Gewässer und Seen sind im Sommer meist etwas kühler, als Freibäder, weshalb sie gerade an besonders heissen Tagen Badefreunde anlocken. Die erfrischenden Temperaturen können bei längerem Aufenthalt im Wasser zu einer Unterkühlung und so zu Muskelkrämpfen führen. Daher sollte die Zeit in kaltem Wasser begrenzt werden. Die schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG rät: Je kälter das Wasser, desto kürzer der Aufenthalt im Wasser.

Auch sollte man nicht direkt aus der Sonne ins Wasser springen. Der Körper braucht Anpassungszeit, sonst kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Auch dern Konsum von Alkohol birgt beim Sprung ins Wasser das Risiko eines Kälteschocks. Zudem kann der Konsum von Alkohol im Wasser zu Herzkreislaufproblemen und verminderter Koordinationsfähigkeit führen.

**Wasserpegel, Schwallwasser und Strömung**

In fliessenden Gewässern können sich der Wasserstand und die Strömung in kurzer Zeit stark verändern. Unterhalb von Wasserkraftwerken kann es zudem zu sogenanntem Schwallwasser kommen. Dabei steigt aufgrund von Hochwasserereignissen oder Betriebsunterbrüchen der Wasserpegel in kurzer Zeit stark an. Dies kann auch zu Strömungsveränderungen führen. Eine schnelle Strömung kann allgemein zum einem zur Gefahr für Schwimmende werden, da sie fortgetrieben werden, zum anderen kann das Schwimmen gegen den Strom sehr anstrengend sein. Insofern können auch geübte Schwimmerinnen und Schwimmer in fliessenden Gewässern und Seen in Seenot geraten. Deshalb sollte man sich langsam an längere Schwimmeinheiten herantasten und bestenfalls eine Schwimmboje mitführen.

Kinder sollten in fliessenden Gewässern stets im Auge behalten werden. Kleinere Kinder sind in Griffnähe zu beaufsichtigen. Wer einen Sprung ins Wasser wagt, sollte dies darüber hinaus nur dort machen, wo die Wassertiefe und allfällige Objekte im Wasser erkennbar sind. Die SLRG warnt: Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen.

**Hinweisschilder in Flussnähe**

Auf die Gefahren beim Verweilen in Flüssen mit Wasserkraftwerken wird mit Hinweisschildern am Flussufer hingewiesen. Entsprechend sollte darauf geachtet und die Sicherheitshinweise eingehalten werden. Zusätzlich können Tafeln mit den Bade- und Flussregeln der SLRG an beliebten Badeorten vorhanden sein. Ansonsten sollte man sich vor dem ersten Sprung in kühle Nass auf [www.slrg.ch/praevention/slrg-regeln](http://www.slrg.ch/praevention/slrg-regeln) nochmals informieren.

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