Der Stich der asiatischen Tigermücke ist schmerzhafter als der einer einheimischen Mücke. Ausserdem kann sie verschiedene tropische Krankheiten wie Chikungunya, Dengue-Fieber und Zika übertragen, weshalb ihre Verbreitung problematisch ist. Seit 2003 ist sie in der Schweiz nachgewiesen und mittlerweile ist sie auch vereinzelt im Kanton St. Gallen zu finden. Um der Verbreitung entgegenzuwirken, ist die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen, indem alle Gefässe wie z.B. Blumenuntertöpfe mit stehendem Wasser wöchentlich vollständig ausgeleert werden. Im Falle einer Sichtung einer schwarz-weiss gestreiften Mücke, wird die Bevölkerung gebeten, diese einzufangen, zu fotografieren und direkt dem Schweizerischen Mückennetzwerk (https://www.zanzare-svizzera.ch) zu melden. Idealerweise wird das Insekt in einer kleinen Schachtel aufbewahrt. So kann es der Meldestelle später noch eingesendet werden, falls das Foto für eine zuverlässige Bestimmung nicht ausreicht.