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title: "​Föhrenwäldli, Förenwäldli oder doch Forenwäldli?"
author: "Gemeinde-News Degersheim"
published: 2021-01-21
region: "Degersheim"
canonical_url: https://flawil-degersheim.regioticker.ch/article/21-01-21-fohrenwaldli-forenwaldli-oder-doch-forenwaldli
publisher: RegioTicker
image: https://www.degersheim.ch/newsimg/thumb_1611237363_210122foehrenwaedli.JPG
---# ​Föhrenwäldli, Förenwäldli oder doch Forenwäldli?

**Wie auch immer man den Namen des Föhrenwäldli schreibt oder dieses benennt, beliebt ist es bei allen in der Region wohnhaften Personen. Die schöne Aussicht über Degersheim bis hin zum Alpstein, die tolle Feuerstelle, die Sitzgelegenheiten und auch der Käuterlehrpfad ziehen viele Personen an. Doch welcher ist der richtige Flurname für diesen schönen Fleck Erde?**

Wie auch immer man den Namen des Föhrenwäldli schreibt oder dieses benennt, beliebt ist es bei allen in der Region wohnhaften Personen. Die schöne Aussicht über Degersheim bis hin zum Alpstein, die tolle Feuerstelle, die Sitzgelegenheiten und auch der Käuterlehrpfad ziehen viele Personen an. Doch welcher ist der richtige Flurname für diesen schönen Fleck Erde?

Die Flurnamen haben in aller Regeln einen historischen Hintergrund. Auf der Suche nach dem richtigen Namen des Föhrenwäldli ist es denn auch erforderlich, zuerst einmal historische Erwähnungen zu suchen. Eine erste solche findet sich im Stiftsarchiv St.Gallen und stammt aus dem Jahr 1574. «Wiss und Moss im Ghä stossend an die Foren» ist dort über eine Feststellung an der Örtlichkeit des heutigen Föhrenwäldli zu lesen. Fore, Forr, Forch oder Fohre wurden im Altdeutsch die Bäume benannt, welche heute als Kiefern oder Föhren bezeichnet werden. Durchforstet man die historischen Dokumente bis in die Neuzeit hinein, bleibt eines gleich: Die Föhren werden immer wieder erwähnt. So auch auf einem Plan aus dem Jahre 1763 oder in einem Schreiben von Isidor Grauer an den Verkehrsverein aus dem Jahre 1937. Dort schrieb er über das Föhrenwäldli: «Sein südlicher Rand gegen das Dorf war mit prächtigen Buchen und Eichen besetzt, der innere Teil bestand aus Föhren- und Tannengruppen gemischt mit schönen Rasenplätzen.». Wer das Föhrenwäldli ab welchem Moment als solches benannt hat. ist nicht bekannt. Sicher aber ist diese Bezeichnung in der Schenkungsurkunde erwähnt, mit welcher Isidor Grauer das Waldstück dem Verkehrsverein vermachte. Selbst wenn also feststeht, dass das Föhrenwäldli seinen Namen von den Föhren hat, lässt sich immer noch über die Schreibweise diskutieren, was in Degersheim auch ausgiebig gemacht wird. Aufgrund der verschiedenen historischen Schreibweisen für Föhre kann man wohl alle drei im Titel erwähnten Schreibweisen gelten lassen. In der Gemeindeverwaltung wurde jedoch beschlossen, die Schreibweise zu verwenden, wie sie auf der offiziellen 1:25'000 Landeskarte der Schweiz benützt wird, nämlich «Föhrenwäldli». Genau so, wie dieses wunderbare Naherholungsgebiet auch in der Schenkungsurkunde benannt wird, mit welcher der Verkehrsverein 1937 Eigentümer desselben wurde.

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