Am 22. September 2024 stehen in der Gemeinde Degersheim Gesamterneuerungswahlen an. Die Stimmbevölkerung hat dann Gelegenheit, den Gemeinderat, den Schulrat und die Geschäftsprüfungskommission (GPK) neu zu besetzen. Es ist sicher, dass es zu Veränderungen kommen wird, da mehrere Behördenmitglieder nicht mehr zur Wiederwahl antreten werden.
Sowohl im Gemeinderat als auch im Schulrat Degersheim kommt es zu Veränderungen. So werden Aldo Senn (FDP), Vreni Roth (SVP) und Patrick Gemperle (Die Mitte) nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren. Auch die bisherigen Schulräte Albert Köppel (Die Mitte) und Manuel Bachmann (FDP) stellen sich nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Für eine funktionierende Gemeinde ist es zwingend, dass sich genügend Bürgerinnen und Bürger für ein Amt zur Verfügung stellen.
Gemeindepolitikerinnen und -politiker leisten viel für die Gemeinschaft, in der sie leben. Ein Milizamt ist eine Herausforderung, die Zeit kostet und man als Person des öffentlichen Lebens auch kritisch beäugt wird. Die aktive Mitarbeit in der Gemeindepolitik ist jedoch auch bereichernd und lehrreich. Ein solches Amt gibt entsprechend viel Positives und Nützliches zurück. Nicht zuletzt erhalten Amtsträgerinnen und Amtsträger eine finanzielle Entschädigung für ihre zeitlichen Aufwände.
Als wichtigste Voraussetzungen gilt der Wille, sich für das Gesamtwohl der Gemeinde einzubringen. Dazu gehört eine gewisse Verbundenheit zum Wohn- und Lebensort Degersheim. Auch die Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu Kompromissen ist wichtig, da die Räte Kollegialbehörden sind, die getroffene Entscheide gegen aussen einheitlich vertreten müssen. Für einen Gemeinderat oder Schulrat, der möglichst die gesamte Bevölkerung vertreten kann ist es wichtig, dass alle Gruppen der Bevölkerung durch die Mitglieder der Räte abgedeckt sind.


