Magdenau ist ein nationales Amphibienschutzgebiet. Die Gewässer rund um das Kloster ziehen jedes Jahr unzählige Amphibien zur Laichablage an. Erreicht die Amphibienwanderung im Frühjahr ihren Höhenpunkt, kann die Bubentalstrasse temporär über Nacht gesperrt sein.
In milden und nassen Nächten im zeitigen Frühjahr treten unzählige Erdkröten, Grasfrösche und Bergmolche die Laichwanderung in die Gewässer rund um das Kloster Magdenau an. Um die Tierbestände beim Überqueren der Verkehrsstrassen zu schützen, sind unterschiedliche Massnahmen nötig. Ein Team von Freiwilligen aus dem Natur- und Vogelschutzverein Degersheim leistet hier wertvolle Arbeit. Weil aufgrund der milden Temperaturen die Laichwanderungen bereits begonnen haben, haben die Helferinnen und Helfer bereits in der vergangenen Woche Schutzzäune entlang der betroffenen Strassen erstellt und haben einzelne Tiere eingesammelt, um ihnen sicher über die Buebentalstrasse zu helfen. Erreicht die Wanderung bezüglich der Anzahl Tiere ihren Höhepunkt, wird in Absprache mit der Abteilung Werke eine temporäre Strassensperrung zwischen 19.00 Uhr und 06.00 Uhr errichtet und eine Umleitung wird örtlich signalisiert. Die Sperrungen erfolgen zurückhaltend und nur dann, wenn eine Wanderung mit einer Menge von hunderten bis tausenden von Amphibien erwartet wird. Da bei Geschwindigkeiten von über 30 km/h die Amphibien auch bei nicht direktem Überfahren tödliche innere Verletzungen erleiden, wird die Bevölkerung aufgefordert, bei temporär signalisiertem Fahrverbot im Buebental dieses dringend einzuhalten.


