Betreuende und pflegende Angehörige leisten Enormes – für unterstützungsbedürftige Personen, aber auch für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft als Ganzes. Am 30. Oktober 2025 wird mit dem Tag für pflegende und betreuende Angehörige deren wertvoller Einsatz sichtbar gemacht und gewürdigt.
Mindestens 600'000 Personen betreuen in der Schweiz ihnen nahestehende Menschen. Diese Schätzung geht aus einer schweizweiten Umfrage hervor. Vermutlich sind es aber deutlich mehr. Denn die Mehrheit der betreuenden Angehörigen ab 16 Jahren gibt nämlich an, dass mindestens eine weitere Person aus dem Familienkreis bei der Betreuung und Pflege mithilft. Die zahllosen betreuenden Angehörigen in der Schweiz entlasten das Gesundheitssystem und die gesamte Gesellschaft mit ihrem Beitrag.
Entlastungs- und Unterstützungsangebote
Sich um ein Familienmitglied zu kümmern, wird von vielen Angehörigen zwar als schöne, bereichernde und sinnstiftende Tätigkeit empfunden, die sie nicht missen wollen. Gleichzeitig aber ist sie auch sehr belastend. Zeitlich, psychisch, physisch und finanziell. Bei dieser herausfordernden Aufgabe ist es deshalb wichtig, dass betreuende und pflegende Angehörige auch ihrer eigenen Gesundheit Sorge tragen können. Die Broschüre «Ich unterstütze meine Angehörigen», die von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz (www.gesundheitsfoerderung.ch) erarbeitet wurde, richtet sich an betreuende und pflegende Angehörige. Sie lässt Betroffene zu Wort kommen und bietet Ideen und Tipps, wie man sich selber Gutes tun kann.
Von unbezahlbarem Wert
Für das Engagement, das betreuende Angehörige täglich und meist im Stillen leisten, bedankt sich die Schweiz am Mittwoch, 30. Oktober 2025, dem Tag für pflegende und betreuende Angehörige. Die Gemeinderäte aus Flawil und Degersheim bedanken sich anlässlich dieses Tages bei den betreuenden Angehörigen herzlich für ihr grosses und wertvolles Engagement. Was sie leisten, ist von unbezahlbarem Wert – für die von ihnen betreuten Menschen sowie für die gesamte Gesellschaft.


