Seit März 2025 kann die Öffentlichkeit testen, wie die elektronische Identität (e-ID) und andere elektronische Nachweise künftig eingesetzt werden können. Der Bund stellt dazu eine kostenlose Testumgebung zur Verfügung.
Unter dem Vorbehalt einer allfälligen Referendumsabstimmung hat das Parlament am 20.Dezember 2024 das e-ID-Gesetz verabschiedet und damit entschieden, dass der Bund den staatlich anerkannten elektronischen Identitätsnachweis (e-ID) einführen wird. Gleichzeitig soll der Bund die für den Betrieb der e-ID notwendige Vertrauensinfrastruktur aufbauen. Im Hinblick auf die Einführung der e-ID (frühestens im Herbst 2026) und der Inbetriebnahme der dazu notwendigen Vertrauensinfrastruktur hat der Bund bereits einzelne Pilotprojekte durchgeführt (z.B. elektronischer Lernfahrausweis im Kanton Appenzell Ausserrhoden). Nun soll auch die breite Öffentlichkeit erste Erfahrungen sammeln können. Testumgebung «swiyu» zugänglich Der Bund stellt dazu eine Testumgebung zur Verfügung. In dieser Testumgebung können Private und Behörden elektronische Nachweise ausstellen und verifizieren. Wer die Testumgebung und die darin angebotenen Dienstleistungen nutzen will, muss die App «swiyu» auf sein Smartphone laden und kann sich dann einen fiktiven Identitätsnachweis (Beta-ID) ausstellen lassen. Bis zur Inbetriebnahme der e-ID und der Vertrauensinfrastruktur wird sich die Testumgebung kontinuierlich weiterentwickeln und das Nutzungsangebot vergrössern. Sämtliche Produkte werden als Open-Source-Software veröffentlicht und stehen Bevölkerung, Wirtschaft und Behörden kostenlos zur Verfügung. Der Bund lädt die Öffentlichkeit ein, ihre Erfahrungen mitzuteilen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Weitere Informationen sowie Erklärvideos und Antworten auf die brennendsten Fragen gibt es auf www.eid.admin.ch


