Die letzten Monate fand der Schulunterricht unter ausserordentlichen Bedingungen statt. Von heute auf morgen waren alle mit einer noch nie dagewesenen Situation konfrontiert. Die Planung des Alltages hing und hängt stark von den neuen Weisungen des Bundesrates ab. Für die Lehrpersonen der 3. Oberstufenklassen war schon schnell klar, dass unter diesen Bedingungen neue Formen für den Schulabschluss gefunden werden müssen. Schon früh begann die Planung des Schulabschlusses unter Coronabedingungen.

Die Präsentationen der Projektarbeiten fanden nicht wie in den vergangenen Jahren mit einer Ausstellung im Singsaal statt, sondern wurden im Rahmen eines Vortrages vorgestellt. Aufgeteilt in Vierergruppen durften die Schülerinnen und Schüler je zwei Gäste zu den Vorträgen einladen. Eine Jury, bestehend aus den Klassenlehrpersonen, stellte den Jugendlichen im Anschluss an die Präsentation Fragen dazu. Diese Form der Präsentation war für die Jugendlichen eine neue Herausforderung, der sie sich mit enormen Einsatz und Engagement gestellt haben. Die Vielfalt der Arbeiten war beeindruckend. Einzelne Schülerinnen und Schüler haben sich in dieser Zeit viele neue Fertigkeiten und Wissen angeeignet und sind in ihrem Gebiet zu wahren Profis geworden. Die tollen Arbeiten wurden im Schulhausgang ausgestellt und konnten von allen Interessierten in Ruhe begutachtet werden.

In den letzten Schulwochen nehmen die 3. Klassen einen Abschlussfilm auf. Dieser Film soll die vergangenen Oberstufenjahre Revue passieren und so spezielle Momente noch einmal aufleben lassen. Am letzten Donnerstag vor Schulschluss werden die drei Klassen den Tag gemeinsam im Freien verbringen und für das Abendessen in die Schule zurückkommen. Als Höhepunkt des Tages kommen sie in den Genuss der Premiere ihres Filmes. Die Lehrerschaft ist überzeugt, dass für die abtretenden Schülerinnen und Schüler, trotz Coronamassnahmen, die letzten Schulwochen spezielle Erfahrungen ermöglichen.