Am 22.September 2024 finden die Gesamterneuerungswahlen von Gemeindepräsidium, Gemeinderat, Schulratspräsidium, Schulrat und Geschäftsprüfungskommission (GPK) statt. In der aktuellen Fladeblatt-Ausgabe stellen sich die Kandidierenden für den Gemeinderat vor.
Catarina Eisenring (Die Mitte, bisher)
Sie ist in der Gemeinde Degersheim aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei schulpflichtigen Kindern in Wolfertswil. Sie arbeitet aktuell als Treuhänderin und ist als Vorstandsmitglied im Verein Tagesfamilien Region Uzwil aktiv. Ihre Freizeit verbringt sie vorwiegend mit ihrer Familie und ist Aktivmitglied in der Damenriege Wolfertswil. Sie möchte sich im Gemeinderat weiterhin als Vertretung der unteren Region (Wolfertswil, Magdenau und den Aussenbezirken) einbringen. Ihr Geschäftsfeld Soziales beinhaltet grosse Herausforderungen, die sie weiterhin angehen möchte. "Im Bereich familien- und schulergänzende Betreuung stehen einige gesetzliche Neuerungen. Auch der gesellschaftliche Wandel trägt dazu bei, dass die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigt. Es ist ein Spannungsfeld, die Nachfrage abzudecken aber dennoch die Finanzen nicht ausser Acht zu lassen," meint sie dazu. Sie ist überzeugt, dass sie hier mit ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrung einen wertvollen Beitrag dazu liefern kann.
René Nef (Die Mitte, bisher)
Er wohnt seit 2014 in Degersheim, ist verheiratet und hat zwei Kinder im schulpflichtigen Alter. Er hat das Pensionsalter bereits erreicht und engagiert sich als Präsident der evangelischen Kirchgemeinde Degersheim. Sowohl dort als auch im Gemeinderat kann er seine Erfahrung in Finanzen und Verwaltung gut einbringen und möchte dies auch in der kommenden Legislatur tun. Dabei ist ihm sein Engagement für Familien und Kinder sehr wichtig. Dazu gehören die Schule und Bildung sowie Nachahltigkeit beim Umgang mit der Natur. "Ich setze mich für ein liebes und lebenswertes Degersheim mit vielen glücklichen und zufriedenen Einwohnerinnen und Einwohner ein," betont er.
Bettina Bärlocher (Die Mitte, neu)
Sie kandidiert neu für den Gemeinderat und wohnt mit ihrem Mann und ihren drei schulpflichtigen Kindern seit 2015 in Degersheim. Nebst ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau arbeitet sie in einem Teilzeitpensum als Raumplanerin beim Amt für Raum und Wald des Kantons AR. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie und Freunden. Daneben ist sie als Vorstandsmitglied in der Frauengemeinschaft Degersheim engagiert. Ihre Motivation für die Kandidatur gibt sie wie folgt an: " Ich will der Generation der berufstätigen Mütter mit schulpflichtigen Kindern eine Stimme in der kommunalen Politik verleihen. Ich möchte die Gemeinde aktiv mitgestalten, um sie für die Herausforderungen unserer Zeit (wie Klimawandel, Digitalisierung und demographischer Wandel) möglichst zu wappnen." Sie bezeichnet sich als umgängliche Person und aktive Zuhörerin. Auch ihre fachliche Kompetenz als Raumplanerin kann sie gewinnbringend in den Gemeinderat einbringen.
Thomas Bohler (Parteilos, neu)
Er ist in Magdenau aufgewachsen und lebt mittlerweile in Degersheim. Der verheiratete Vater von drei schulpflichtigen Kindern arbeitet als Platzmeister in der Sägerei Magdenau. In seiner Freizeit ist er seit vielen Jahren für die Feuerwehr tätig, ist im Vorstand des Gewerbevereins Degersheim und Umgebung aktiv und ist mittlerweile Betreiber des Matchbeizlis vom FC Neckertal-Degersheim. Er möchte sich künftig auch politisch in der Gemeinde und im öffentlichen Leben einbringen. Auch der Reiz, etwas Neues kennen zu lernen und in einem politischen Gremium mitzuarbeiten, ist ein Grund für seine Kandidatur. Er hat kein spezifisches Thema, das ihm besonders wichtig ist: "Alle Themen sind wichtig. Jeder Gemeinderat und jede Gemeinderätin hat seine Stärken und diese soll möglichst genutzt werden." Er sieht sein Organisationstalent in ruhigen wie in hektischen Situationen als seine Stärke. Dazu ist er bestens vernetzt und kennt die Gemeinde sehr gut.
Nancy Kraus (Parteilos, neu)
Sie ist verheiratet und lebt seit vielen Jahren in Degersheim. Sie betreibt ihr eigenes Unternehmen im Beratungsbereich, ist als administrative Leiterin bei der Rudolf Grauer AG angestellt und führt nebenbei noch einen Handel für Alaska-Wildlachs. Ihre Hobbies sind Reisen und Tiere. Sie hat sich immer wieder für die Gemeinde Degersheim engagiert: Sie war jahrelang als Tierschutzbeauftragte, als Präsidentin der GGA Antennen AG sowie für die Wohnbaugenossenschaft tätig. Aktuell ist sie Bestandteil der Arbeitsgruppe für die Revision der Ortsplanung "Mir ist wichtig, dass Degersheim wieder einen Gemeinderat erhält, der sich für das Gewerbe und die Industrie stark macht. Mir ist wichtig, dass vermehrt auf die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde gehört wird und sie in die Planung einbezogen werden," meint sie zu ihrer Motivation für die Kandidatur.
Hans Tanner (SVP, neu)
Er lebt seit seiner Kindheit in Degersheim, ist selbständiger Landwirt und arbeitet in einem Teilzeitpensum als Monteur. Seit diesem Jahr ist er als Kantonsrat tätig und engagiert sich noch als Verwaltungsratsmitglied in der mooh Genossenschaft, die Milchhandel betreibt. In seiner Freizeit ist er gerne mit dem Jodelchörli Degersheim unterwegs. Dank seiner aktiven Beteiligung am Dorfleben ist er gut vernetzt und möchte dazu beitragen, dass die Gemeinde ein attraktiver Lebensort bleibt. Er möchte im Gemeinderat die Themen, die ihm wichtig sind, aktiv vorantreiben. Für ihn stehen dabei gesunde Finanzen, ein starkes Gewerbe und ein attraktives Degersheim im Vordergrund. Er sieht dabei auch Synergiepotential mit seiner Tätigkeit als Kantonsrat, wovon die Gemeinde profitieren kann.
Christian Tschumper (SVP, neu)
Er wohnt seit seiner frühen Kindheit in Degersheim, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Er führt mit seinem kleinen Team die einzige Käserei in der Gemeinde Degersheim und verarbeitet die Milch von 32 regionalen Bauernbetrieben. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und ist in mehreren lokalen Vereinen aktiv. Er charakterisiert sich als pflichtbewusst, lösungsorientiert und entscheidungsfreudig. Sein Interesse an der Politik besteht schon seit längerem, aber jetzt ist für ihn der richtige Zeitpunkt, um sich politisch für seine Wohngemeinde einzusetzen. Im Vordergrund stehen für ihn dabei gesunde Finanzen und die nachhaltige Senkung des Steuerfusses, die Erhaltung und Sanierung des Freibads sowie eine gute und vertiefte Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Flawil.


