Mit der korrekten Entsorgung der Bioabfälle kann ein wertvoller Teil zu einer besseren Umwelt beigetragen werden. Alleine mit der im letzten Jahr in Degersheim gesammelten Menge Bioabfälle konnten 44 Tonnen C02 eingespart werden. Ab dem kommenden Mittwoch können die Grünabfälle wieder wöchentlich der Abfuhr mitgegeben werden. Für eine korrekte Entsorgung gibt es aber einige Punkte zu beachten.

Mit dem Biogas aus Bioabfällen aus der Gemeinde Degersheim konnte im letzten Jahr so viel Energie erzeugt werden, wie mit einer Kraftstoffverbrennung von 17'771 Litern, welche wiederum ein CO2-Ausstoss von 44 Tonnen verursacht hätte. Die erzeugte Gasmenge reicht aus, um zwölf Haushalte vollumfänglich mit Energie zu versorgen. Dies zeigt auf: Die Trennung von Bioabfällen vom normalen Abfall spart nicht nur Kosten bei den Entsorgungsgebühren, sondern trägt auch viel zur Schonung der Umwelt bei. Aber nicht nur Gas wird aus den Bioabfällen produziert. Aus dem insgesamt 354 Tonnen Bioabfällen aus Degersheim wurden auch 142 Tonnen Humusersatz oder Startdünger produziert. Die wertvollen Nährstoffe in den Bioabfällen kommen so wieder in die Böden zurück und unterstützen das Wachstum der Nutzpflanzen. Noch besteht aber Potenzial. Mit 87 Kilogramm Bioabfällen pro Person liegen die Degersheimerinnen und Degersheimer rund 33 Kilogramm unter dem Landesdurchschnitt von 120 Kilogramm.

Zu beachten

Für eine reibungslose Abwicklung dieser Abfuhr bitte die aufgelisteten Punkte beachten.

Falls Sie Neukunde sind, klären Sie bitte bei der Markenverkaufsstelle ab, ob Ihr gewünschter Behälterstandort auch wirklich bedient wird.

Wir freuen uns, wenn Sie sich betreffend Bereitstellungsort mit Ihren Nachbarn zusammentun. Das vermindert die Anzahl Stopps für das Sammelfahrzeug.

Sie erleichtern dem Abfuhrpersonal die Arbeit, wenn Sie auf dem Container die Jahresmarken der letzten Jahre entfernen und nur die aktuelle Marke aufkleben.

Die neuen Jahresmarken sind jeweils spätestens bis Ende Januar aufzukleben.

Bitte überfüllen Sie Ihren Container nicht. Überfüllte Container können nicht geleert werden. Material, welches auf dem Deckel oder neben dem Behälter ohne Marken bereitgestellt wird, kann nicht mitgenommen werden. Sperriges Grüngut kann in Bündeln von maximal 150cm Länge und 20 kg zum Preis von je 9 Franken bereitgestellt werden.

Betreffend Füllgrad der Container argumentieren Kunden mit Jahresmarken, dass sie die Behälter nicht immer ganz gefüllt bereitstellen und somit sei eine zeitweilige Überfüllung gerechtfertigt. Die Jahresmarke ist jedoch auf der Basis von durchschnittlich 18 vollen Kübeln pro Jahr berechnet. Pro Jahr werden über 40 Abfuhren angeboten. Auch nur eine zeitweilige Überfüllung der Container ist deshalb aus finanzieller Sicht nicht gerechtfertigt.

Damit eine Leerung der Container problemlos möglich ist, darf das Material nicht zu stark gepresst sein.

Achten Sie bitte in der kalten Jahreszeit darauf, dass das Material in Ihrem Behälter nicht gefrieren kann.

Das gehört in die Bioabfuhr:

  • Rüstabfälle von Gemüse und Obst

  • Alle Speiseresten (Gemüse, Fleisch inkl. Knochen,

  • Fisch, Käse, Brot)

  • Eierschalen

  • Tee- und Kaffeesatz inkl. Filterpapier

  • Balkon- und Topfpflanzen

  • Schnittblumen

  • Kleintiermist

  • Haushaltpapier

  • Gartenabfälle (Rasenschnitt, Laub, Strauchschnitt)

Das gehört nicht in die Bioabfuhr:

  • Kunststoffabfälle

  • Plastiksäcke

  • Glas

  • Metall

  • Batterien

  • Altpapier

  • Windeln

  • Asche

  • Zigarettenkippen

  • Kaffeekapseln