Als der Säntispark am 1. November 1986 seine Türen öffnete, wurde er nach zweieinhalb Jahren Bauzeit von der Bevölkerung überrannt. Die Kombination aus Einkaufs- und Freizeitzentrum auf rund 65'000 Quadratmetern Fläche galt als neuartig. Verbunden wurden die verschiedenen Bereiche unter einer 13'000 Quadratmeter grossen, wellenförmigen Dachlandschaft aus Holz – dem damals grössten Holzdach der Schweiz.

Kombination von Freizeit und Einkauf

Ursprünglich plante die Genossenschaft Migros St. Gallen an diesem Standort ein reines Einkaufszentrum. Weil den Menschen durch den technologischen Fortschritt mehr Freizeit zur Verfügung stand, änderten die Verantwortlichen ihre Pläne. Zusammen mit der Generalunternehmung Hauser Rutishauser Suter AG (HRS) und dem Architekturbüro Rausch Ladner Clerici (RLC) wurde schliesslich das Projekt Säntispark realisiert.

Angebote wie das Wellenbad, das Solebad sowie die Squash- und Badmintonplätze gehören seit Beginn zum Säntispark. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Anlage schrittweise erweitert, unter anderem 2008 mit einer Pfahlbausauna, einem Private-Wellness-Bereich und einem Wildwasser-Canyon sowie 2016 mit einer Rutschenwelt. Mit mittlerweile 15 Rutschbahnen verfügt der Säntispark über das grösste derartige Angebot in der Schweiz. Der Freizeitbereich verzeichnet jährlich rund eine Million Besuche.

Auch das Einkaufszentrum erfuhr Anpassungen. Herzstück bleibt der Migros-Supermarkt, der im vergangenen Jahr modernisiert wurde. Jährlich werden dort rund 700'000 Einkäufe getätigt.

Aktivitäten zum Jubiläum